Forschungsretreat "Quellen des Bewusstseins"

vom 23.-27. Mai 2018 auf der Fraueninsel im Chiemsee. Das Retreat bietet eine inspirierende Mischung aus Forschung, Bildung und tiefgründigem Erleben.

Um zeitige Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist.Das Retreat richtet sich sowohl an Wissenschaftler und Studenten, als auch an Therapeuten, Lebensbegleiter, Praktizierende und Interessierte Menschen.

Anmeldung an retreat(at)verein-gbb.de.

 


„Unterwegs Angekommen“ – Eröffnungs-Symposium ‚Haus Glaser’, Dresden

Vom 17. – 19. August 2018 findet von der Kooperative Werden in Zusammenarbeit mit der Akademie Heilkunst e.V. (www.akademie-heilkunst.com)  eine Einladungsfeier des Seminarhauses ‚Glaser’ statt. Eine abwechslungsreiche Kombination aus Vorträgen, musikalischen Beiträgen, einem World Café, einem Pflanzenkonzert sowie kulinarische Leckereien erwartet Sie an diesem Wochenende. Die Referenten sind: Prof. Dr. Wilfried Belschner, Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Prof. Dr. Thilo Hinterberger, Prof. Dr. med. Albrecht May, Martin-Günther Sterner und Dr. Andreas Valentien.

 


 

Die Kunst der Werdens-Begleitung
- Zweite weiterbildende Ringveranstaltung

Am 06. September 2018 startet die 2. Ringveranstaltung der Kooperative Werden. Nach den Erfahrungen der 1. Ringveranstaltung, die im März 2018 endet, wurden die Module neu konzipiert.  Als Referenten sind dabei: Prof. Dr. Wilfried Belschner, Christian Felber, Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Matthias Graf, Dipl. Kffr. Sabine Poetsch, Dr. Christoph Quarch und Prof. Dr. Dr. Harald Walach. Sie wendet sich an Professionelle, die Menschen in einer neuen, nicht pathologisierenden Weise begleiten möchten,

  • wenn diese sich in einer schwierigen Entscheidungssituation befinden,
  • wenn sie sich in einer Sackgasse erleben,
  • wenn sie bemerken, ein „radikaler“ Neuanfang stünde „eigentlich“ an, 
  • wenn psychische und/ oder somatische Symptome sich bereits eingestellt haben oder Krankheitsdiagnosen bereits erstellt wurden, sie dadurch in ihrer bisherigen, abträglichen Lebensform festgehalten werden und „eigentlich“ eine Neuorientierung und ein Neustart anstünde.

Der Ansatz der Werdens-Begleitung ist aus vielen Erfahrungen von Professionellen in solchen Berufsfeldern wie Medizin, Psychotherapie, Heilpraxis, Beratung, Coaching entstanden. Immer wieder wurde berichtet, dass viele Menschen im Laufe ihres Lebens gemäß einem anderen, eigenbestimmteren Lebensentwurf sich weiter entwickeln wollen, in dem sie ihr „eigentliches“ Potential entdecken und entfalten können. Für diese Umorientierung auf eine neue, sinnhafte Perspektive in ihrem Leben möchten sie aber nicht als abweichend, gestört oder krank diagnostiziert und entsprechend ambulant oder stationär behandelt werden. Sie möchten vielmehr zu dem werden, was sie wirklich sein könnten; sie möchten erwachen aus dem bisherigen, unbefriedigenden und oft leidvollen Lebensvollzug, ohne dass diese Umorientierung als eine „Therapie“ von etwas Abweichendem oder Gestörtem bezeichnet wird. Für die Entdeckung und Erkundung des anderen, Sinn und Erfüllung stiftenden Lebensweges suchen sie eine kundige Unterstützung und Begleitung. Insofern soll die weiterbildende Ringveranstaltung einführen in die „Kunst der Werdens-Begleitung“ und das dafür erforderliche Handwerkszeug vermitteln.

Organisatorisches

Für die Weiterbildung „Die Kunst der Werdens-Begleitung“ stehen 25 Plätze zur Verfügung. Anmeldungen bei der Geschäftsstelle der Kooperative Werden: Dipl.-Kffr. Sabine Poetsch, info@kooperative-werden.de .

Gesamtleitung der weiterbildenden Ringveranstaltung:
Univ.-Prof. Dr. Wilfried Belschner und Dipl.-Kffr. Sabine Poetsch

 
Welche Leitgedanken sind mit der Ringveranstaltung verbunden?

Menschen befassen sich immer wieder – und in kritischen Lebenssituationen besonders – mit den „großen“, „letzten“ Fragen: Was ist die tiefste Sehnsucht für mein Leben? Lebe ich mein Potential? Erlaube ich mir, der Mensch zu werden, der ich werden könnte? Bin ich auf dem Weg, der in meine „Mitte“ führt? Was ist das Wesentliche in meinem Leben? Kann ich endlich der Mensch werden, der ich bin? Wie kann ich „ganz“ und „heil“ werden? Wozu lebe ich wirklich?

Mit den Antworten darauf, die sich die Betroffenen aus dem bisherigen Lebensverlauf geben können, sind sie dann des Öfteren unzufrieden oder nicht einverstanden. Vielleicht sogar so unzufrieden, dass sie und ihr soziales Umfeld darunter leiden oder sie mit fortdauernden körperlichen Symptomen darauf antworten. Sie erhalten von gesellschaftlich legitimierten „Experten“ pathologisierende Diagnosen und es wird ihnen nahe gelegt, psychotherapeutische oder medizinische Behandlungen in Anspruch zu nehmen. Denn sie würden die gesellschaftlichen Anforderungen, die an sie gestellt werden, nicht mehr erfüllen; sie gelten fortan als unangepasst, defizitär, gestört oder krank.

Mit der Kunst der Werdens-Begleitung wollen wir von der Kooperative Werden1 eine neue und andere Perspektive eröffnen. Wir wollen herausspringen aus dem herkömmlichen krankheitsbezogenen Beratungs-, Behandlungs- und Therapiehandeln und eine neue, andere professionelle Begleitung zur Verfügung stellen, die es erlaubt, das Potential, das in uns Menschen vorhanden ist, freizulegen und zum Leben zu erwecken. Damit wir erwachen können zu dem „ganzen“ und „heilen“ Menschen, der wir wirklich sein können. Und wir wollen beitragen zum Aufbruch in eine andere Kultur, die das Einzigartige eines Menschen und seine unbedingte und unabsprechbare Unverfügbarkeit anerkennt und würdigt.

Damit diese Umorientierungen erleichtert werden und gelingen können, ist es somit auch erforderlich, sich deutlich zu machen, in welche scheinbar „alternativlosen“ kulturellen und gesellschaftlichen Kontexte wir derzeit eingebunden werden, die unser Selbstverständnis und unsere Lebenspraxis formen wollen, und welche Alternativen es dennoch dazu gibt. In der Veranstaltungsreihe werden deshalb auch die ökonomischen und die philosophischen Modelle, in die wir eingewoben sind, vorgestellt. Ein Stichwort ist zum Beispiel die derzeit als alternativlos dargestellte, auf Wachstum und Rendite ausgerichtete krisenhafte Mainstream-Ökonomie im Vergleich zu einer auf Gemeinschaftlichkeit aufbauenden Postwachstumsökonomie.